Theaterprojekt Coronafolgen


2021 hat das TiK Kempten als eines der ersten Theater in Deutschland mit einem Coronaschulprojekt begonnen, das bereits damals durch die Margaretha- und Josephinen-Stiftung gefördert wurde. Kostenfrei hat unsere Theaterpädagogin Workshops in den Kemptner Grundschulen durchgeführt und damit einen Riesenerfolg erzielt. 2022 – 2025 konnten wir, erneut dank der großzügigen Unterstützung durch die Margaretha- und Josephinen-Stiftung, das Coronoa-Grundschulprojekt fortsetzen.
MJ Stiftung
MJ Stiftung

Erfolgreiches theaterpädagogisches Angebot für Grundschulkinder


Die Kinder, die die Pädagogeninnen und Pädagogen in den Grundschulen in diesem Schuljahr in den Klassen 1-4 betreuen sind nach wie vor von den Corona-Auswirkungen stark betroffen und geprägt.

Diese Kinder waren zu Beginn der Pandemie im Alter zwischen 1 bis 5 Jahren. Als Babys und Kleinkinder brauchten sie Nähe, die Pandemie bot Distanz.

Sie war offen und neugierig auf ihr Gegenüber, stattdessen war das Gegenüber eine Gefahr.

Die älteren Kindern sollten den äußerst wichtigen Entwicklungsschritt gehen und lernen sowohl mit ihren eigenen Emotionen in Verbindung zu treten als auch die Emotionen ihrer Mitmenschen zu deuten - Fähigkeiten, die für das Leben in Familien und der Gesellschaft unabdingbar sind.
Wir alle wissen, in welch starkem Gegensatz dieses Bedürfnis zur Corona-Realität dieser Kinder stand. Besonders die Pädagogeninnen und Pädagogen in den Grundschulen stehen hier vor einer großen Herausforderung und wir als Theater können dabei unterstützen.

In den Workshops widmen wir uns den Kindern und finden gemeinsam spielerisch heraus, wie wir uns mit Gefühlen auseinandersetzen können – mit den eigenen und denen der anderen. Unsere Theaterpädagogin geht dabei auf jede Klasse individuell ein, denn jede Klasse hat eigene Dynamiken und Herausforderungen.

Spielerisch wird dabei gelernt, den anderen zuzuhören, sich den anderen zu öffnen, füreinander da zu sein, sich gegenseitig mit Respekt zu begegnen und auch an Konzentration, Selbstbewusstsein und Sprachkompetenz wird spielerisch gearbeitet.
Feedback der Partnerklasse Astrid-Lindgren und Nordschule: "Die Kinder hatten einen ganz besonderen Nachmittag und Paula hat sie da abgeholt wo sie stehen. Es war schön die Begeisterung von Paula zu erleben, die sich dann auch auf unsere Schüler:innen und auf uns übertragen hat! Gerade in der Partnerklasse ist es nicht immer einfach etwas zu finden, wo alle Kinder mit Begeisterung teilnehmen können - das gestern war aber ein solches Projekt! Danke, dass Sie das ermöglicht haben. Ich denke, dass sich gerade Theater ganz wunderbar zur Inklusion eignet und wir wären sofort wieder dabei!"

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